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Esther Doetsch und Alexander Lubina, Deutsche Meisterin und Deutscher Vizemeister im Sprint-Orientierungslauf Auf dem Gelände der Universität Wuppertal mit ihren zahlreichen Treppen, versteckten Durchgängen und überraschenden Sackgassen sprintete Adleranerin Esther Doetsch zum diesjährigen Sprinttitel. Rang vier in ihrem Vorlauf brachte sie sicher ins A-Finale.
Dort benötigte sie 16:48 Minuten für ihre 20 Kontrollposten auf einer Strecke von 2,1 Kilometern mit 50 Steigungsmetern. Mit 17 Sekunden gab sie Susen Lösch vom USV Jena das Nachsehen. Auch Ines Grunau hatte mit einem neunten Vorlaufrang das A-Finale erreicht, vergass jedoch einen Posten, merkte ihren Fehler, suchte hektisch den fehlenden Posten und gab schließlich weit zurückliegend enttäuscht auf. Bei den Herren deutete sich wie im Vorjahr ein Zweikampf zwischen Alexander Lubina und Christian Teich aus Dresden an. Beide gewannen ihren Vorlauf. Während Alexander 2011 die Nase vorn hatte, war Christian diesmal im A-Finale der eindeutig stärkere. Bis ins Ziel nahm er Alexander auf 2,4 Kilometer mit 50 Steigungsmetern 1:07 Minuten ab. Alexander erreichte das Ziel in 14:39 Minuten, drei Sekunden vor Sören Lösch aus Jena auf Rang drei. Alexanders Gesamtbilanz bei den seit 2008 ausgetragenen Sprintmeisterschaften ist weiterhin sehr beeindruckend. Nach drei Meistertiteln (2008, 2009, 2011) ist dies sein zweiter Vizetitel. Einen weiteren Top-Ten-Platz lieferte Roman Schulte-Zurhausen in 15:30 Minuten auf Rang neun ab. Stephan Köberle, der nach einem spektakulären Sturz im Vorlauf, an beiden Händen bandagiert das A-Finale bestritt, überlief leider einen Posten und fiel so mit Fehlstempel aus der Wertung. Im B-Finale liefen Sebastian Schmetzke und Tobias Gödde auf die Ränge 25 und 33. In den Altersklassen setzte Sven Hommen ein Glanzlicht. Er kam in der H35 als dritter ins Ziel.
 Alexander  Ester Während die rund 400 Aktiven samstags beim Sprint optimales Wetter – sonnig ,aber nicht zu warm- genossen, kämpften sie sonntags auf dem Harkortberg in Wetter/Ruhr beim Bundesranglistenlauf mit miserablen Bedingungen: Dauerregen bei unter 10 Grad. Nicht nur die Brillenträger tappten halbblind durchs Gelände, selbst den Normalsichtigen versperrten wolkebruchartige Regenwände und Wolkenfetzen die Sicht auf die Posten. Entsprechend hoch war die Ausfallquote. So strichen fast 50 Teilnehmer/innen die Segel und gaben frierend auf, darunter auch fünf der angetretenen 20 Adleraner. In der Damenelite (sechs von 25 gaben auf) biss sich Esther Doetsch in knapp 90 Minuten durch, musste diesmal jedoch Susen Lösch den Vortritt lassen. Da Susen jedoch nicht für die WM in Lausanne gemeldet hat, ist Esther die Beste im Elitefeld und somit direkt für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Auch führt sie weiterhin die Bundesrangliste an. Alexander Lubina kam im Eliterennen auf Rang 12 ein, mit über 20 Minuten Rückstand auf den Sieger, Christoph Brandt von Planeta Radebeul. Aufgrund seines Vizetitels ist er ebenfalls für die WM qualifiziert.
Der Westen
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